Auf dieser Seite wollen wir die Besonderheiten unserer Schule erklären:

Körperbehinderten-
pädagogik

Aufgabe des Körperbehindertenpädagogen ist es, Kindern, die angeborene oder erworbene Beeinträchtigungen ihrer Bewegungsfähigkeit, verbunden mit sichtbaren Abweichungen ihres äußeren Erscheinungsbildes haben, das Erreichen von Lehrzielen der allgemeinen Schulpflicht zu ermöglichen.
Die Förderung erfolgt hauptsächlich durch die Vermittlung von Sach- und Materialerfahrung mittels basaler Förderung. Hilfsmittel unterschiedlichster Art finden dabei Verwendung: Rollstühle, Gehhilfen, Schienen, Greifhilfen, Schreibhilfen, Massagen, adaptierte PCs usw.
Die Arbeit erfordert eine enge Kooperation mit Ärzten, Physiotherapeuten, Ergotherapeuten, Logopäden und den Eltern.

Sprachheil-
pädagogik

Sprachheillehrerinnen, die unsere Sonderschule als Stammschule haben, sind meist an Volksschulen im Schulsprengel Ottenschlag tätig.
Die Kinder werden im Einzelunterricht bzw. in Kleingruppen sprachlich gefördert.
Aufgabenbereich:
Förderung von Kindern mit
-         Artikulationsstörungen (Laute werden falsch gebildet oder fehlen noch)
-         Schwierigkeiten in Satzbau und Grammatik
-         Stottern, Poltern (überhastetes Sprechen)
-         Näseln

-         Problemen in der auditiven Informationsverarbeitung

-         Problemen der Mundmotorik

Ziel:
-         Besserung bzw. Behebung von Sprachfehlern
-         Verbesserung der schriftsprachlichen Fähigkeiten

Beratungs-
lehrertätigkeit

Ziel: Schüler mit Auffälligkeiten im sozio-emotionalen Bereich zu unterstützen
Aufgabenbereich
-         Reduktion von Verhaltensauffälligkeiten
-         Lehrer in schwierigen Situationen unterstützen
-         bei LehrerInnen das Verständnis für Problemkinder und die Handlungskompetenz in kritischen und belastenden Situationen verstärken
-         Eltern bei ihren erschwerten Erziehungsaufgaben unterstützen
-         die soziale Kompetenz der Mitschüler fördern
-         Aufbau von einem positiven Selbstbild bei auffälligen Kindern
Tätigkeit
Der Beratungslehrer steht Kindern, Eltern und LehrerInnen zur Seite. Er arbeitet mit dem Kind, den LehrerInnen, in den Klassen, mit den Eltern und mit außerschulischen Institutionen zusammen. Die Arbeit des Beratungslehrers hat zwei Grundprinzipien: Vertrauen und Diskretion.

Basale
Stimulation

 

Ziel: Basale Stimulation ist der Aufbau einer Bewegungs- und Wahrnehmungs-aktivität, wie man sie beim Baby am Ende des 4. Lebensmonats normalerweise findet.
Aufgabenbereich: Wahrnehmungsförderung ALLER SINNE
Tätigkeit: Basale Stimulation versucht, schwerstbehinderte Kinder auf ein Niveau zu bringen, auf dem sie mit ihren unabänderlichen Einschränkungen ihre normale Umgebung erleben können: erkunden, spielen, Kontakt aufnehmen ...

Psychomotorische Förderung

 

Psychomotorik ist ein integrativ ganzheitliches Konzept zur Entwicklungs-förderung über das Medium Bewegung.
Ziel:
-         Entwicklungsförderung
-         Harmonisierung der Gesamtpersönlichkeit
Aufgabenbereich
-         bewegtes Lernen
-         Gleichgewichtsschulung
-         Kraftdosierung
-         Förderung aller Wahrnehmungsbereiche
-         Förderung der Sozialkompetenzen
-         Förderung der Ausdrucksfähigkeit
-         Gesamtpersönlichkeitsförderung
-         Handlungsorientiertheit
In der psychomotorischen Förderung soll durch vielseitige Bewegungs- und Wahrnehmungserfahrungen die Grundlage für harmonische Persönlichkeits-entwicklung geschaffen werden.

Hörbehinderten-pädagogik

Kinder mit einer leichten bis schwergradigen Schwerhörigkeit werden von entsprechend ausgebildeten Lehrern betreut. Diese Betreuung findet zum Teil in einer Einzelsituation bzw. auch im Rahmen des Klassenunterrichts statt.
Aufgabenbereich:
-         fehlende Laute anbilden
-         unterstützende Maßnahmen für den Lese- und Schreiblernprozess
-         Unterstützung des Rechenunterrichts
-         Schulung aller auditiven Teilfunktionen (wie z.B. Richtungshören, Unterscheidung ähnlich klingender Laute usw.)

Montessori

 

„Hilf mir, es selbst zu tun“ ist wohl einer wichtigsten Aussagen der Montessori-Pädagogik.
Maria Montessori (1870-1952) studierte als erste Frau Italiens Medizin und ist die Begründerin dieser pädagogischen Bewegung. Sie stellte sie Selbsttätigkeit des Kindes in den Vordergrund und entwickelte spezielle Materialien, die diesen Prozess unterstützen sollen.
Die Prinzipien der Montessori-Pädagogik:
-         die freie Wahl der Arbeit
-         vorbereitete Umgebung
-         Unterstützung durch didaktische Materialien und sachkundige Begleitung durch die Lehrerin
An unserer Schule sind vier ausgebildete Montessori-Pädagoginnen tätig. Außerdem wurden in den letzten Jahren zahlreiche Montessori-Materialien angeschafft, die sowohl in der Stammschule als auch in den umliegenden Integrationsklassen eingesetzt werden. Es sind nicht nur Unterrichtsmittel für den Deutsch- und Mathematikbereich vorhanden, sondern als Sinnesmaterialien, die vor allem im Vorschul- und Grundschulbereich, aber auch bei den Schwerstbehinderten zum Einsatz kommen.

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